HILOTHERAPIE beim Hand-Fuß-Syndrom

Durch das Thermo-Verfahren wird die Gewebetemperatur lokal im Bereich der Hände und Füße auf einem bestimmten Temperaturgrad konstant kühl gehalten.
Die dadurch bedingte Reduktion von Durchblutung und Stoffwechsel – eine Absenkung der Gewebe- Temperatur von 10 °C reduziert die Stoffwechselgeschwindigkeit bereits um 50 % – begrenzt den Austritt von bestimmten Chemotherapeutika über die Schweißdrüsen.
Die Entstehung eines Hand-Fuß-Syndroms wird so verhindert. Dem Patienten bleiben dadurch Folgeschäden erspart, die Hände und Füße betreffen können. Sie reichen von Kribbeln, Taubheitsgefühlen und starken schmerzhaften Rötungen in den Extremitäten bis hin zu Schwellungen, offenen Wunden oder gar dem Verlust der Finger- und Fußnägel. Im schlimmsten Fall muss dann sogar die Chemotherapie unterbrochen oder abgesetzt werden.

Anwendung der HILOTHERAPIE beim Hand-Fuß-Syndrom

Wie entsteht ein Hand-Fuß-Syndrom

Das Syndrom bezeichnet Nebenwirkungen, die bei einer Chemotherapie auftreten können. Teile des Chemotherapeutikums werden über die Schweißdrüsen an die Hautoberfläche geleitet, wo sich in Kontakt mit Sauerstoff ’Freie Radikale‘ bilden. Diese schädigen die Gewebezellen der Haut insbesondere dort, wo sie als Hornhaut besonders dick ausgeprägt ist und die Substanz wie ein Schwamm aufsaugt: an Innenhand und Fußsohle. Die Nebenwirkungen äußern sich an Händen und Füßen durch Kribbeln, Taubheitsgefühl, Schwellungen, starke, schmerzhafte Rötungen bis hin zu Schwellungen, Hautschuppung und offenen Wunden.

HILOTHERM Chemocare
Das Therapie-Gerät zum Hand-Fuß-Syndrom

Das Gerät setzt ein geschlossenes Kreislaufsystem mit Leitungen und Manschetten in Gang, durch die das Kühlmedium Wasser mit einer einstellbaren Temperatur fließt.
Die anatomisch geformten Hand- und Fuß-Manschetten sind mit filigranen Durchflusskanälen versehen.

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