Anwendungsbeobachtung der HILOTHERAPIE
bei Patienten mit Chemotherapie

In unserer Praxis wird seit ca. 6 Monaten bei Patienten, die durch eine Krebserkrankung eine Chemotherapie erhalten, die Hilotherapie angewendet.
Wir führen monatlich ca. 25 bis 30 Chemotherapien durch. In der Vergangenheit haben wir zur Kühlung der Hände und der Füße Eishandschuhe verwendet.
Mit der Hilotherapie haben wir ausschließlich positive Erfahrungen gemacht.
Ergebniszusammenfassung unserer Anwendungsbeobachtung:
Wir begannen die Hilotherapie mit einer Temperatur zwischen 10 und 15° C, eine halbe Stunde vor Beginn der Chemotherapie.
Von den Patienten wird die gleichmäßige Kälteexposition angenehmer empfunden als die Kühlung durch Eishandschuhe.

 

In der bisherigen Anwendungszeit traten signifikant weniger Nebenwirkungen (nur 10 % leichte Gefühlsstörungen) als mit Eishandschuhen ( 40 % mittlere bis schwere Gefühlsstörungen) auf.
Ganz ohne Kühlung liegt diese Nebenwirkungsrate der Polyneuropathien bei ca. 80 %.
Die Hilotherapie, ist, prophylaktisch angewandt, das derzeit einzige Verfahren zur weitestgehenden Vermeidung der peripheren chemotherapi einduzierten Polyneuropathie.

Im Mai 2016

Schwerpunktpraxis für gynäk. Onkologie Dipl.-Med. Rene Schubert Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe/Sp Gynäkologische Onkologie
09481 Scheibenberg